Erstberatung
Die Erstberatung dient dazu, Ihre Situation und die Aussichten zu prüfen. Sie verpflichten sich damit nicht, einen Anwalt mit der weiteren Vertretung zu beauftragen. Vielmehr sorgt sie dafür, dass Sie aus Unsicherheit keine Fristen versäumen und keine Fehler machen.
Für ein erstes Beratungsgespräch mit Verbrauchern beträgt die Gebühr höchstens 190 Euro zuzüglich Umsatzsteuer (§ 34 RVG). Kommt es danach zu einer Beauftragung, wird die Beratungsgebühr auf die weiteren Gebühren angerechnet.
Kosten in Strafsachen
Üblich ist eine Pauschalvergütung für die einzelnen Verfahrensabschnitte:
- Ermittlungsverfahren Akteneinsicht, Besprechungen, Kontakt mit Polizei und Staatsanwaltschaft, bis die Akte bei Gericht eingeht.
- Zwischenverfahren Von der Anklageschrift bis zum Beschluss über die Eröffnung des Hauptverfahrens.
- Hauptverfahren Vorbereitung und Wahrnehmung der Gerichtstermine.
Das gibt Ihnen Kostenkontrolle: Zum vereinbarten Pauschalhonorar kommen lediglich Umsatzsteuer, Kopierkosten und eine Auslagenpauschale von 20 Euro hinzu.
Freispruch und Rechtsschutz
Werden Sie freigesprochen, erstattet die Staatskasse Ihre notwendigen Auslagen in Höhe der gesetzlichen Gebühren. Ob eine Rechtsschutzversicherung zahlt, hängt vom Vorwurf ab. Mehr dazu unter Rechtsschutzversicherung. Zur Pflichtverteidigung siehe Was kostet ein Pflichtverteidiger?
Die Informationen auf dieser Seite sind allgemeiner Art und ersetzen keine Beratung im Einzelfall.
