Ordnungswidrigkeiten

Ordnungswidrigkeiten betreffen weniger gewichtige Rechtsgüter als Straftaten und werden in der Regel mit einem Bußgeld geahndet. Die Folgen können trotzdem erheblich sein, vor allem für den Führerschein.

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Was tun nach dem Anhörungsbogen?

Auch bei Vorwürfen wie Geschwindigkeitsüberschreitung, Rotlichtverstoß oder zu geringem Abstand raten wir: Machen Sie keine Angaben zur Sache. Verpflichtet sind Sie nur zu Angaben über Ihre Person (§ 111 OWiG). Dazu gehört nicht die Frage, wer gefahren ist.

Spätestens wenn Ihnen ein Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid zugestellt wird, sollten Sie sich an uns wenden. Gegen einen Bußgeldbescheid kann nur innerhalb von zwei Wochen Einspruch eingelegt werden.

„Schönes Foto gemacht?“

Besonders ärgerlich sind Blitzerfotos bei Rotlicht- oder Geschwindigkeitsverstößen. Kein Grund zur Panik: Messfehler und eine unzureichende Identifizierung auf dem Foto sind häufig ein Grund, Einspruch einzulegen. Eine sinnvolle Verteidigung ist aber nur mit Einblick in die vollständige Verfahrensakte samt Messdaten möglich. Diese kann in der Regel nur ein Anwalt anfordern und auswerten.

Fahrverbot und Fahrerlaubnis

Eines der größten Problemfelder ist der Verlust des Führerscheins, insbesondere nach Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Ein Fahrverbot kann unter Umständen gegen eine höhere Geldbuße abgewendet werden, etwa wenn es Sie beruflich besonders hart trifft.

Rechtsschutzversicherung

Eine Verkehrsrechtsschutzversicherung übernimmt in Bußgeldsachen in der Regel die Anwaltskosten und meist auch die Kosten des Verfahrens. Schon deshalb lohnt es sich, den Vorwurf anwaltlich prüfen zu lassen.

Die Informationen auf dieser Seite sind allgemeiner Art und ersetzen keine Beratung im Einzelfall.

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